Tipps und kleine Anleitungen
Hier wird’s praktisch.
Manchmal reicht ein Gedanke – und manchmal braucht es ein Werkzeug, um ihn ins Leben zu bringen.
In diesem Bereich teile ich Übungen, Methoden und Routinen, die mir helfen, dranzubleiben und Veränderungen wirklich umzusetzen.
Klein, machbar, alltagstauglich – und vielleicht genau das, was auch dir weiterhilft.
Auf dieser Seiter findest du Tipps zu den Themen:
Übungen und Methoden
Listen
How-to- Anleitungen
Stöbere gern überall durch
Übungen, Methoden, Routinen, praktische Tipps.
Coaching als Kompass: Werte, Ziele und Vision finden
Manchmal funktioniert dein Leben – aber innen fühlt es sich leer an.
Du hast vieles erreicht, und trotzdem fehlt die Richtung.
Hier kann Coaching zum Werkzeug werden:
In einem geschützten Raum bekommst du Klarheit darüber,
- was dir wirklich wichtig ist (deine Werte)
- wohin du willst (deine Ziele)
- und was dich trägt (deine Vision).
Klarheit beginnt mit Zuhören – dir selbst.
Deine Werte kennen den Weg, deine Ziele geben Richtung, deine Vision schenkt Mut.
Beziehungen als Spiegel – 3 Schritte, um bei dir zu bleiben, wenn alte Wunden berührt werden
Manchmal löst ein Satz, ein Blick oder eine Reaktion in einer Beziehung etwas in dir aus, das viel größer ist als die Situation selbst.
Das ist kein Rückfall. Kein „Ich bin noch nicht weit genug“.
Es ist dein Inneres, das sagt:
„Hier ist noch etwas, das gesehen und geheilt werden will.“
Beziehungen sind keine Zufälle. Sie sind Spiegel – und manchmal auch Trigger.
Nicht, weil sie falsch sind, sondern weil sie ehrlich sind.
Sie bringen an die Oberfläche, was lange verborgen war:
alte Verletzungen, Schutzmechanismen, Überzeugungen wie
„Ich bin nicht wichtig“, „Ich darf nicht zu viel sein“, „Ich muss mich anpassen, sonst werde ich verlassen“.
Wenn das passiert, hast du zwei Möglichkeiten: weglaufen oder hinschauen.
Weglaufen heißt: reagieren, sich zurückziehen, Vorwürfe machen, Drama.
Hinschauen heißt: Verantwortung übernehmen – nicht für das Verhalten des anderen, sondern für das, was in dir aktiviert wurde.
3 Schritte, um bewusst mit Triggern umzugehen
- Selbstregulation statt Reaktion
Nimm dir einen Moment, bevor du sprichst oder handelst.
Atme. Spür deinen Körper. Benenne innerlich, was du gerade fühlst (z. B. „Ich spüre Wut. Ich spüre Angst. Ich spüre Ohnmacht.“).
Das unterbricht den Autopiloten und gibt dir Wahlfreiheit. - Innere Begegnung statt Schuldzuweisung
Stell dir vor, du gehst innerlich zu dem jüngeren Ich, das gerade reagiert hat.
Vielleicht siehst du ein Kind oder eine jüngere Version von dir.
Frag es: „Was brauchst du gerade von mir?“
Diese kleine Visualisierung kann kraftvoll und heilsam sein – wie eine innere Umarmung. - Schattenarbeit statt Beziehungsideal
Frag dich ehrlich: „Was in mir wollte ich nicht mehr fühlen – und warum taucht es gerade jetzt auf?“
Oft steckt dahinter eine Einladung zu tieferer Selbstannahme.
Jede Beziehung, die so etwas in dir berührt, kann zu einem Schlüssel für Heilung werden – wenn du bereit bist, den Blick nach innen zu richten.
Es geht nicht darum, „fertig“ zu sein, bevor du dich auf eine Beziehung einlässt.
Es geht darum, bewusst mit dem umzugehen, was auftaucht – ohne dich darin zu verlieren.
Denn genau hier beginnt Heilung:
Warum Verstehen allein nicht heilt
Nein.
Und das ist einer der größten Irrtümer auf dem Weg innerer Heilung:
Dass wir erst alles verstehen müssen – bevor wir loslassen dürfen.
Verstehen kann helfen. Es gibt Orientierung, beruhigt den Verstand, schafft Zusammenhänge.
Aber Verstehen allein verändert nichts im Nervensystem.
Heilung geschieht nicht im Kopf – sie geschieht im Körper, im Fühlen, in der Integration.
Viele Menschen analysieren sich jahrelang:
Sie wissen alles über ihre Muster, ihre Herkunft, ihre Trigger.
Und trotzdem stecken sie fest.
Warum?
Weil das eigentliche, gespeicherte Erleben – der Schmerz, die Ohnmacht, die Angst – nicht im Verstand liegt, sondern im Körper und im Unterbewusstsein.
In der Heilhypnose erlebe ich das oft:
Menschen gehen in eine frühere Situation, die sie längst „verstanden“ haben.
Sie sagen: „Ja, das war meine Mutter, sie konnte nicht anders, ich habe das schon aufgearbeitet.“
Und dann reagiert ihr Körper anders:
Die Kehle schnürt sich zu. Der Atem stockt. Tränen steigen auf.
Die emotionale Ladung ist noch da.
Genau dort beginnt der wahre Prozess:
Nicht mit einer neuen Erklärung, sondern mit dem Mut, diese alte Energie durchzufühlen – und dem Körper zu erlauben, sie zu lösen.
Heilung braucht keine vollständige Erklärung.
Heilung braucht Präsenz.
Einen sicheren Raum, in dem Unausgesprochenes endlich Ausdruck finden darf.
Nicht analysiert – sondern angenommen, durchlebt und integriert.
Also nein:
Du musst nicht alles verstehen.
Aber du darfst bereit sein, es wirklich zu fühlen.
Dann beginnt Veränderung – von innen heraus.
Der erste Schritt ist, ehrlich zu dir selbst zu sein.
Nicht alles in deinem Leben war okay. Punkt.
Vielleicht hast du viel geschluckt, stillgehalten, durchgehalten.
Vielleicht warst du zu oft stark – weil niemand da war, der dich aufgefangen hat.
Vielleicht warst du zu oft allein mit dem, was dich innerlich zerrissen hat.
Und heute spürst du: Da ist noch etwas offen.
Heilung beginnt nicht mit einem großen Plan.
Sondern mit dem Mut, dir selbst nicht mehr auszuweichen.
Der erste Schritt ist kein Tun, sondern ein inneres Anerkennen:
„Ja, es gibt etwas in mir, das Aufmerksamkeit braucht.“
Du musst nichts erklären oder verstehen.
Nur bereit sein, hinzusehen – ohne dich zu überfordern.
Eine einfache Übung zum Einstieg:
Schreib einen einzigen Satz.
Nicht für andere, sondern für dich.
„Ich fange an, mich meiner Vergangenheit zuzuwenden, weil …“
Und dann beobachte, was kommt.
Widerstand? Traurigkeit? Nichts? Alles okay.
Es geht nicht um richtig oder falsch.
Es geht darum, den ersten echten Kontakt aufzunehmen –
mit dem, was du lange tragen musstest,
und was jetzt endlich verstanden werden will.
Das ist der Anfang. Und er reicht für heute.
In der Krise Halt finden – 3 einfache Wege, um im Sturm bei dir zu bleiben
Der passende Gedanke zu diesem Artikel steht in: Persönliche Einblicke / Sein & Selbst – „Phönix aus der Asche – wenn eine Krise zum Wendepunkt wird“.
Manchmal kommt eine Krise nicht leise.
Sie bricht über dich herein wie ein Sturm,
reißt dir den Boden unter den Füßen weg
und zwingt dich, alles in Frage zu stellen.
Und genau dort, mitten im Chaos, ist die Versuchung groß, zu kämpfen, dich zusammenzureißen oder dich zu verlieren.
Doch es gibt auch einen anderen Weg: innehalten, atmen, zuhören.
Hier sind 3 einfache Schritte, die dir helfen können, in einer Krise innerlich Halt zu finden – ohne dich zu überfordern.
- Die Hand aufs Herz – Ankommen im Jetzt
Setz dich hin, leg die Hand auf dein Herz und atme bewusst drei Mal tief ein und aus.
Fühle den Kontakt deiner Hand, spüre den Rhythmus deines Atems.
Sag dir innerlich: „Ich bin hier. Jetzt.“
Diese einfache Geste signalisiert deinem Nervensystem Sicherheit.
- Gefühle benennen – Klarheit statt Überflutung
Wenn dich Emotionen überschwemmen, benenne sie innerlich:
„Ich spüre Wut.“ – „Ich spüre Angst.“ – „Ich spüre Ohnmacht.“
Das schafft Abstand zwischen dir und der Welle und verhindert, dass du völlig hineingezogen wirst.
- Die Frage stellen – den inneren Raum öffnen
Wenn sich etwas in dir regt, frag dich sanft:
„Was willst du mir sagen, geliebte Seele?
Was in mir will gesehen, gefühlt, erinnert werden?“
Du musst keine schnelle Antwort erzwingen.
Allein die Frage öffnet einen Raum, in dem Heilung beginnen kann.
Wichtig:
Es geht nicht darum, alles sofort zu verstehen oder zu lösen.
Manchmal reicht es, diesen kleinen Raum zwischen Reiz und Reaktion zu schaffen – und dich selbst in diesem Raum bewusst zu halten.
Weiterführender Gedanke:
In meinem Beitrag „Phönix aus der Asche – wenn eine Krise zum Wendepunkt wird“ in Persönliche Einblicke / Sein & Selbst findest du die Haltung, aus der diese Schritte entstehen. Sie geben dir nicht nur Technik, sondern auch Sinn.
Übung: Deinen inneren Autopiloten erkennen und unterbrechen
Manche Reaktionen in uns laufen wie von selbst – ohne dass wir bewusst entscheiden. Das sind innere Programme, die aus alten Erfahrungen, Glaubenssätzen und Schutzmechanismen entstanden sind.
Diese Übung hilft dir, solche Muster bewusst zu erkennen und sanft zu verändern.
Schritt 1 – Achtsames Beobachten
Heute beobachtest du dich bewusst in einer typischen Alltagssituation, in der du oft automatisch reagierst.
- Achte auf deine Gedanken, Gefühle und Körpersignale.
- Benenne innerlich, was passiert, z. B.: „Ich spüre Druck in der Brust“ oder „Ich denke gerade, dass ich es allen recht machen muss.“
Schritt 2 – Selbstreflexion mit Mitgefühl
Frag dich:
- Wofür hat mir dieses Muster früher gedient?
- Welche Überzeugung steckt dahinter?
Erkenne an, dass es damals vielleicht wichtig war, dich so zu schützen – auch wenn es heute nicht mehr hilfreich ist.
Schritt 3 – Einen neuen Weg einladen
Lege für einen Moment die Hand auf dein Herz.
Sag innerlich: „Ich bin bereit, neue Wege zu gehen.“
Stell dir vor, wie du in einer ähnlichen Situation ruhig und bewusst reagierst – so, wie es dir heute guttut.
Tipp:
Du musst dein Muster nicht sofort „loswerden“. Jeder Moment, in dem du es erkennst und bewusst eine neue Reaktion wählst, ist bereits Veränderung.
Mein Weg aus der Angstspirale bei Panikattacken
Mit 23 traf mich meine erste Panikattacke wie ein Orkan: Herzrasen, Schweißausbruch, Atemnot, das Gefühl, jeden Moment umzukippen.
Es war der Beginn einer jahrelangen Angstspirale – aus Angst vor der Panik, ständiger Kontrolle und Vermeidung.
Ich mied Menschenmengen, Aufzüge, Reisen. Meine „Notfallapotheke“ war immer dabei. Zweimal landete ich überzeugt im Krankenhaus – sicher, mein Herz würde aufhören.
Der Wendepunkt kam in meiner Heilpraktiker-Ausbildung. Während einer Panikattacke begleitete mich meine Dozentin mit Heilhypnose.
Ich erlebte etwas, das alles veränderte:
- Ich verstand, dass mein Körper mit mir spricht – nicht gegen mich arbeitet.
- Ich lernte, Angst als Energie zu fühlen statt zu bekämpfen.
- Ich blieb Beobachterin, auch wenn mein Körper tobte.
Das war der Moment, in dem die Angst vor der Angst verschwand.
Heute fliege ich wieder, lasse die Notfallapotheke zu Hause, stehe entspannt im Stau und genieße Höhen.
Heilhypnose war mein Schlüssel – nicht, weil sie Angst „wegmacht“, sondern weil sie mich gelehrt hat, ihr mit Präsenz zu begegnen.
Wenn du selbst unter Panikattacken leidest:
Es gibt einen Weg heraus.
Manchmal führt er mitten hindurch – und genau dort beginnt die Freiheit.
Übung: Den wahren Kern eines Konflikts erkennen
Diese Übung hilft dir, mitten im Streit oder kurz danach wieder Klarheit zu finden – und zu spüren, was wirklich in dir los ist.
- Stoppen & Atmen
Wenn die Emotion hochkocht:
- Halte kurz inne.
- Atme drei Mal tief in den Bauch.
- Stell dir vor, du drückst innerlich auf „Pause“.
- Körperort finden
Frag dich: „Wo spüre ich die Wut / Angst / Traurigkeit in meinem Körper?“
Leg die Hand dorthin, atme dorthin.
Das holt dich ins Hier und Jetzt – und aus dem reinen Kopfkino.
- Die Frage unter der Frage
Frage dich:
- Welche Angst liegt unter meiner Wut?
- Welche Befürfnis liegt darunter?
(Beispiel: Unter Wut liegt oft die Angst, nicht gesehen zu werden – und darunter das Bedürfnis nach Anerkennung.)
- Deine Wahrheit formulieren
Sag dir innerlich:
„Was ich gerade wirklich brauche, ist …“
Schreib diesen Satz auf. Kein Filtern. Kein Schönreden.
Tipp:
Mach diese Übung zunächst nach einem Konflikt, wenn du Zeit hast.
Mit etwas Übung kannst du sie auch mitten im Gespräch anwenden, um klarer zu bleiben – und bei dir zu bleiben.
Jetzt wird’s praktisch: Schlaftrick mit Augenkraft
Kennst du das – du liegst wach, drehst dich hin und her, und der Körper will einfach nicht in den Schlaf finden?
Ich hatte neulich wieder so eine Nacht. Der Kopf voll, der Körper müde – aber das Einschlafen? Fehlanzeige.
Und dann erinnerte ich mich an etwas aus der Physiologie:
Wenn ein Mensch ohnmächtig wird, verdrehen sich die Augen automatisch in den Höhlen – ein Zeichen dafür, dass das Nervensystem in den Ruhemodus wechselt.
Also dachte ich mir: Wenn sich das im Schlaf so verhält, warum den Körper nicht einfach überlisten?
Ich habe die Augen geschlossen und sie bewusst so weit nach unten bewegt, wie es ging – als würde ich innerlich nach meinen Füßen schauen.
Und siehe da: Nach ein paar Atemzügen spürte ich, wie mein ganzer Körper sich löste. Die Gedanken wurden still, der Puls ruhiger, die Muskeln weich.
Wenige Minuten später war ich weg – tief und friedlich.
Ein simpler Trick – aber er funktioniert, weil unser Körper auf Zeichen reagiert.
Also: Wenn du das nächste Mal wachliegst, schau nach innen. Ganz wortwörtlich.
Die heilende Kraft deiner Hände- wenn du nicht einschlafen kannst
Was tust du, wenn du dir weh tust?
Ganz automatisch legst du die Hand auf die schmerzende Stelle.
Ohne nachzudenken. Ohne zu überlegen, ob das hilft. Du tust es einfach.
Warum?
Vielleicht, weil etwas in uns weiß, dass unsere Hände Heilkräfte besitzen.
Nicht als Zauberei – sondern als natürliche, uralte Sprache des Körpers.
Alice Burmeister, die Schülerin von Jiro Murai, hat diese innere Weisheit wieder ins Bewusstsein gebracht.
Im Jin Shin Jyutsu, einer japanischen Heilkunst, wird die Lebenskraft durch sanftes Berühren bestimmter Punkte im Körper harmonisiert – ganz ohne Druck, einfach durch Aufmerksamkeit und Präsenz.
Eine kleine Übung, die du beim Einschlafen ausprobieren kannst:
Lege die rechte Hand auf deine linke Schulter – als würdest du dich selbst umarmen –
und die linke Hand auf dein rechtes Hüftgelenk.
Atme ruhig. Spüre den Kontakt.
Bleib so einige Minuten liegen.
Du musst nichts tun, nichts erzwingen.
Nur atmen. Nur halten.
Mit der Zeit wirst du merken, wie dein Atem tiefer wird, dein Herz ruhiger schlägt und dein Körper sich in die Schwere des Schlafes sinken lässt.
Vielleicht ist Heilung manchmal gar nicht so fern –vielleicht liegt sie einfach in unseren Händen.
Die Finger-Haltung für innere Ruhe
(im Sinne von Alice Burmeister / Jiro Murai)
In dieser Übung steht jeder Finger für eine bestimmte Emotion oder Energie.
Das Halten wirkt wie eine kleine Selbstharmonisierung – gerade beim Einschlafen.
- Daumen: Sorge, Grübeln, Überforderung
- Zeigefinger: Angst, Unsicherheit
- Mittelfinger: Ärger, Ungeduld
- Ringfinger: Trauer, Enttäuschung
- Kleiner Finger: Bemühen, nicht loslassen können
So geht’s:
Lege dich bequem hin.
Umschließe mit der rechten Hand nacheinander jeden Finger der linken Hand (oder umgekehrt) – so, als würdest du ihn liebevoll halten.
Atme ruhig und spüre, wie dein Atem tiefer wird.
Wenn du magst, bleibe bei jedem Finger etwa 1–2 Minuten.
Oft schläfst du schon vorher ein.
Wenn nicht – wechsel einfach zur anderen Hand.
Diese einfache Berührung hilft, die Energien zu harmonisieren und innerlich ruhig zu werden.
Die Schlaf-Haltung (Hände auf Herz und Solarplexus)
Lege eine Hand auf dein Herz, die andere auf den Solarplexus (etwa zwischen Brustbein und Nabel).
Diese Kombination beruhigt Herz und Nerven, löst emotionale Unruhe und schenkt ein Gefühl von Geborgenheit.
Atme langsam durch die Nase ein, sanft durch den Mund aus.
Stell dir beim Ausatmen vor, du sinkst tiefer in dein Kissen, tiefer in dich selbst.
Nach wenigen Minuten stellt sich eine friedliche Schwere ein – oft das Tor zum Schlaf.
Listen
Autor*innen, die mich geprägt und inspiriert haben
Manche Bücher sind mehr als nur bedrucktes Papier – sie sind Wegweiser, Spiegel und Begleiter auf der eigenen Reise. Die folgenden Autorinnen und Autoren haben mein Denken, Fühlen und Arbeiten nachhaltig beeinflusst. Jede*r von ihnen bringt eine einzigartige Perspektive auf Heilung, Wandel und inneres Wachstum mit – mal wissenschaftlich fundiert, mal poetisch, mal radikal ehrlich. Gemeinsam laden sie dazu ein, tiefer zu schauen, neue Wege zu entdecken und das eigene Leben bewusster zu gestalten.
Rüdiger Dahlke – Der Übersetzer der Krankheitssprache
Elisabeth Kübler-Ross – Die Wegbereiterin für ein würdiges Sterben (und ein bewussteres Leben)
Milton Erickson – Der Meister der Sprache und der inneren Türen
Bruce Lipton – Der Zellbiologe, der uns an unsere Schöpferkraft erinnert
Vivian Dittmar – Die Stimme für emotionale Klarheit und innere Reife
Joe Dispenza – Der Brückenbauer zwischen Gehirn, Geist und grenzenlosem Potenzial
Ken Wilber – Der Kartograf des Bewusstseins und Meister der Integration
Veit Lindau – Der radikale Mutmacher für gelebte Selbstverantwortung
Gabor Maté – Der Seelenarzt für Trauma, Wahrheit und Mitgefühl
Tolle, Walsch & Singer – Drei Stimmen für Präsenz, Dialog und innere
8 Tools, um deine Muster zu erkennen und zu verändern
- Das Muster-Stopp-Signal (ILP)
Sobald du merkst, dass du in einem alten Muster landest, sag innerlich klar „Stopp!“. Das unterbricht die Automatik und öffnet dir den Raum, bewusst neu zu reagieren. - Glaubenssatz aufdecken
Frag dich: „Was glaube ich gerade über mich, andere oder die Situation?“ Oft steckt dahinter ein alter Satz wie „Ich bin nicht gut genug“. Indem du ihn erkennst, hast du den Schlüssel zur Veränderung in der Hand. - Umformulieren in Ressourcensätze
Ersetze den belastenden Glaubenssatz durch eine kraftvolle Version, z. B. „Ich darf Fehler machen und wachse daran.“ Wiederhole ihn bewusst – dein Gehirn liebt Wiederholungen. - Innerer Dialog – das innere Team
Sprich mit den unterschiedlichen Stimmen in dir. Zum Beispiel: die Kritikerin, das verletzte Kind, der Mutmacher. Wenn du sie zu Wort kommen lässt, verstehst du ihre Botschaft – und kannst Balance herstellen. - Die 3-Stuhl-Technik (ILP)
Setz dich nacheinander auf drei Stühle:
- einer steht für dich im Problem,
- einer für dich in der Ressource,
- einer für die Metaebene (die Beobachterin).
So gewinnst du Abstand und neue Perspektiven.
- Hypnoimpuls: innere Bilder nutzen
Schließ die Augen und stell dir vor, wie du dein Muster wie einen alten Mantel ausziehst und einen neuen, leichten anlegst. Dein Unterbewusstsein liebt solche Bilder – sie wirken oft stärker als Worte. - Die Frage der Möglichkeiten
Frag dich in einer schwierigen Situation: „Welche 3 Möglichkeiten hätte ich noch?“ – selbst wenn sie verrückt klingen. Schon die Frage öffnet dich für neue Wege. - Ressourcenerinnerung
Erinnere dich an eine Situation, in der du stark, mutig oder gelassen warst. Spür sie mit allen Sinnen. So aktivierst du deine Kraftquelle und kannst sie in der aktuellen Situation nutzen.
5 Dinge über innere Heilung, die mir niemand gesagt hat
- In das Problem eintauchen bringt Tiefe – und Lösungen
Nicht das Wegschieben, sondern das Hineinspüren mit den richtigen Fragen öffnet Türen. Lösungen, die vorher unsichtbar waren, können plötzlich klar werden. - Schritt für Schritt verändert alles
Wirkliche Veränderung passiert nicht auf einmal, sondern mit jeder kleinen bewussten Entscheidung. Aber: Nur wer ehrlich entscheidet, welche Schritte er wirklich gehen will, kommt an der Weggabelung weiter. - Ohne echte Motivation bleibst du stehen
Ein Wunsch allein reicht nicht. Heilung braucht deine „heiligen Gründe“ – das, was dich im Innersten trägt. Wenn diese fehlen, bleibt man stecken, egal wie klar das Ziel ist. Und fast noch wichtiger: sind deine Bedürfnisse auf deinem Weg erfüllt? - Manchmal zeigt sich das eigentliche Thema erst spät
Es gibt Auslöser, die uns wie Knöpfe immer wieder in Sekunden „auf 180“ bringen. Dahinter steckt oft mehr als das Offensichtliche. Heilung heißt, auch schmerzhafte Schichten freizulegen – mit Geduld, Milde und der Bereitschaft, immer wieder hinzuschauen. - Heilung ist kein „Einmal-und-fertig“-Prozess
Selbst mit viel Wissen lösen sich nicht alle Muster sofort. Es braucht Zeit, Wiederholung und die Bereitschaft, immer wieder neu zu beginnen. Heilung ist ein Weg – nicht ein einmaliges Ereignis.
How-to-Anleitungen.
How-to: 5 kleine Wege, heute mehr du selbst zu sein
Nicht mit einem radikalen Umbruch.
Sondern mit kleinen, ehrlichen Gesten, die sagen: Ich bin da. Ich werde sichtbar – für mich.
- Trag, was DIR gefällt.
Nicht, weil es „passt“ oder „schmeichelt“.
Sondern weil du dich darin wohl, frech oder frei fühlst. Echtheit kann beim Anziehen beginnen. - Schreib dir einen Mut-Zettel.
„Du darfst lachen.“
„Du bist sicher.“
„Heute musst du nichts beweisen.“
Klebe ihn an den Spiegel oder leg ihn unters Kopfkissen. - Sag bewusst JA zu Lebendigkeit.
Ein Tanz in der Küche.
Ein Gespräch, das inspiriert.
Ein JA zu dir ist immer auch ein kleines NEIN zur Selbstverleugnung. - Mach eine Mikro-Pause vom Außen.
Handy aus. Augen zu. Hände aufs Herz.
Frag dich: „Wie geht es mir – wirklich?“ - Tu etwas nur aus Freude.
Kauf dir Blumen. Schreib ein Lied. Back einen Kuchen – einfach so.
Dein innerstes Selbst liebt diese grundlosen Momente.
Du bist nicht
gleichzusetzen mit deinen Gedanken, Gefühlen, deinem Körper oder deiner Vergangenheit – sondern das sind Dinge, die du hast, nicht die du bist.
Wie du das anwenden kannst
- Beobachten statt verschmelzen
Wenn ein starkes Gefühl oder ein Gedanke auftaucht, benenne es bewusst so:- Statt „Ich bin traurig“ → „Ich fühle Traurigkeit.“
- Statt „Ich bin ein Fehler“ → „Ich habe den Gedanken, dass ich ein Fehler bin.“
Das schafft einen kleinen Abstand – und in diesem Abstand liegt Wahlfreiheit.
- Kurze Momente der Präsenz üben
Mehrmals am Tag innehalten:- Augen schließen, Hände aufs Herz legen
- 3 tiefe Atemzüge
- fragen: „Wer bin ich, wenn ich gerade nichts denke, nichts tue, nichts darstellen muss?“
- Rollen bewusst wahrnehmen
Beobachte im Alltag:- In welcher Rolle bin ich gerade (Mitarbeiterin, Mutter, Freundin, Gastgeberin…)?
- Fühle ich mich darin echt oder angepasst?
Allein dieses Beobachten bringt schon mehr Bewusstheit.
- Einfache Erinnerungssätze nutzen
Schreibe dir einen Satz auf, der dich an diese Sicht erinnert, z. B.:- „Ich bin mehr als meine Gedanken.“
- „Ich habe Gefühle – sie haben nicht mich.“
Klebe ihn an den Spiegel, in den Kalender oder setze ihn als Handy-Erinnerung.
Sanft in deine Veränderung starten
Veränderung muss nicht radikal und laut sein. Oft beginnt sie leise – mit dem zarten Drängen deiner Seele.
Hier sind sieben Schritte, um diesen inneren Ruf achtsam anzunehmen:
- Hinhören statt Wegdrücken
Achte auf leise Signale – innere Unruhe, Sehnsucht, das Gefühl, dass „mehr“ möglich ist.
Nimm diese Regungen ernst, auch wenn sie noch vage sind. - Klarheit schaffen
Frag dich: „Was will sich in mir verändern?“
Schreib frei auf, ohne zu bewerten. Oft zeigt sich die Richtung im Schreiben. - Dir Erlaubnis geben
Erlaube dir, für dich selbst einzustehen – auch wenn es sich ungewohnt oder unbequem anfühlt.
Veränderung beginnt, wenn du dir selbst das JA gibst. - Angst annehmen
Angst ist normal. Sie ist ein Zeichen, dass du dich aus dem Bekannten herausbewegst.
Nimm sie wahr, aber lass sie nicht über deine Schritte bestimmen. - Verbündete finden
Suche Menschen oder einen geschützten Raum, in dem du dich öffnen kannst – ohne Urteil, ohne Druck. - Kleine Schritte wählen
Du musst nicht alles auf einmal verändern.
Finde kleine, machbare Handlungen, die dich deinem neuen Weg näherbringen. - Zukunft bewusst gestalten
Lebe nicht nur reaktiv. Frage dich: „Wie will ich mich fühlen – und was kann ich heute dafür tun?“
Richte deinen Alltag Stück für Stück danach aus.
Extra-Tipp:
Veränderung ist kein einmaliger Akt, sondern ein Prozess. Sei sanft mit dir – und bleib im Gespräch mit deiner inneren Stimme.
Deinen nächsten Schritt zum höchsten Wohl finden
Dein höchstes Wohl ist der Weg zu mehr Wahrheit, Freiheit und Echtheit in deinem Leben.
Oft zeigt es sich nicht als großer Plan – sondern als kleiner, klarer Impuls.
Hier ist eine einfache Übung, um diesen Impuls zu entdecken:
- Schaffe Raum für Stille
- Suche dir einen ruhigen Moment.
- Lege die Hand auf dein Herz, atme bewusst ein und aus.
- Lass den Alltagslärm für ein paar Minuten los.
- Stelle die Frage
Flüstere innerlich:
„Welchen nächsten Schritt kann ich zu meinem höchsten Wohl gehen?“
„Was dient mir gerade wirklich – tief in meinem Inneren?“
- Lausche statt denke
- Erwarte keine sofortige, logische Antwort.
- Achte auf Bilder, Gefühle, Körperimpulse oder einen Satz, der leise auftaucht.
- Nimm an, was kommt
- Vielleicht ist es ein kleiner Schritt: ein JA zu dir, ein Gespräch, eine Pause.
- Vielleicht ist es nur ein Gefühl oder der Impuls, noch zu warten.
Beides ist okay – Vertraue, dass es der richtige Schritt für jetzt ist.
- Gehe den ersten machbaren Schritt
- Wähle etwas, das heute möglich ist.
- Mach es bewusst und in Verbindung mit dir selbst.
Erinnere dich:
Dein höchstes Wohl ist kein Ziel im Außen. Es ist ein Zustand, in dem du immer mehr bei dir selbst ankommst – Schritt für Schritt.
Handeln aus der Liebe zu dir selbst
Diese Übung hilft dir, Entscheidungen zu treffen, die dich stärken – statt dich zu erschöpfen.
Sie basiert auf einer einfachen, aber kraftvollen Frage:
„Was würde ich jetzt tun, wenn ich mich selbst liebevoll behandeln möchte?“
So wendest du sie im Alltag an:
- Stoppen & innehalten
- Bevor du automatisch reagierst oder entscheidest, halte kurz inne.
- Atme einmal tief ein und aus.
- Die Frage stellen
- Leise oder laut:
„Was würde ich jetzt tun, wenn ich aus der Liebe zu mir heraus handeln würde?“
- Hinhören statt nachdenken
- Achte auf das erste Gefühl, den Impuls oder das Bild, das auftaucht.
- Oft ist die Antwort schlicht und klar: Eine Pause, ein Nein, ein Anruf, ein Glas Wasser.
- Klein anfangen
- Setze den ersten liebevollen Schritt sofort um.
- Beispiele:
- 5 Minuten ans Fenster stellen und atmen.
- Eine Tasse Tee trinken, bevor du weitermachst.
- „Nein“ sagen, wenn es zu viel wird.
- Regelmäßig wiederholen
- Mache die Frage zu einem Tagesritual: morgens nach dem Aufstehen, in Stressmomenten, vor wichtigen Entscheidungen.
Erinnerung:
Selbstliebe ist kein Egoismus – sie ist die Basis, aus der echte Verbundenheit mit anderen wächst.
Mit öffnenden Fragen dein Leben in Bewegung bringen
Deine Gedanken folgen den Fragen, die du dir stellst.
„Warum“-Fragen schauen oft zurück – und halten dich in alten Mustern.
Öffnende Fragen richten deinen Blick nach vorn und laden dein Leben ein, sich zu verändern.
- Erkenne den Unterschied
- Warum-Fragen: Suchen Gründe in der Vergangenheit („Warum passiert mir das?“).
- Öffnende Fragen: Suchen Möglichkeiten in der Gegenwart und Zukunft („Was kann ich jetzt tun?“).
- Beobachte deine Gedanken
Achte heute bewusst darauf, welche Fragen du dir stellst.
Tipp: Schreibe sie auf – du erkennst schnell deine Denkrichtung.
- Formuliere bewusst um
Statt: „Warum bin ich so müde?“
Frag: „Was kann ich heute tun, um mich energiegeladener zu fühlen?“
- Nutze diese Impuls-Fragen täglich
Selbstfürsorge:
- Was tut mir heute gut?
- Was braucht mein Körper jetzt?
Beziehungen:
- Wie kann ich heute liebevoll kommunizieren?
- Was würde unser Miteinander bereichern?
Vision & Beruf:
- Welche Idee bringe ich heute einen Schritt weiter?
- Wie gestalte ich meinen Tag so, dass er mich erfüllt?
Lebensfreude:
- Was bringt mich heute zum Lächeln?
- Welches kleine Abenteuer gönne ich mir heute?
- Mach es zu einer Gewohnheit
- Starte deinen Tag mit einer öffnenden Frage.
- Beende ihn mit: „Was ist mir heute gut gelungen?“
Erinnere dich:
Deine Fragen sind wie ein innerer Kompass.
Je klarer und offener sie sind, desto leichter findet dein Leben neue Wege.
Mit Stille umgehen, wenn sie dich herausfordert
Viele Menschen empfinden Stille nicht als wohltuend, sondern als bedrohlich. Denn sobald es still wird, beginnen Gedanken zu kreisen, Gefühle klopfen an – Traurigkeit, Angst, Sorgen. Und schnell entsteht der Impuls: Nichts wie weg hier!
So war es auch bei mir. Doch genau in dieser Stille liegt eine wertvolle Einladung: dich selbst tiefer zu spüren.
- Erkenne deine Abwehr
Wenn du Stille als „gruselig“ empfindest, ist das kein Fehler – sondern ein Schutzmechanismus. Dein System versucht, dich vor alten, unangenehmen Gefühlen zu bewahren. Der erste Schritt ist, dieses Muster bewusst wahrzunehmen.
- Gib der Stille einen Rahmen
Einfach nur „still sitzen“ kann überwältigend wirken. Hilfreich ist, dir einen sicheren Rahmen zu schaffen – z. B. mit Kopfhörern, einer Augenmaske oder einem festen Zeitfenster. So hat die Stille einen klaren Anfang und ein Ende.
- Nutze aktive Meditation
Stille muss nicht wortwörtlich „still“ sein. Geführte Meditationen oder Musik können dir Halt geben, während du dich gleichzeitig nach innen öffnest. Für mich persönlich waren diese Sitzungen oft tiefgehend, befreiend – und manchmal sehr tränenreich.
- Erlaube dir, zu fühlen
Gefühle wie Traurigkeit oder Angst sind keine Störenfriede, sondern Botschafter. Sie wollen gesehen werden. Wenn Tränen fließen oder Bilder auftauchen, ist das ein Zeichen, dass dein Inneres beginnt, sich zu entlasten.
- Nimm mit, was kommt
In der Stille entstehen oft neue Impulse, Gedanken oder kleine Erkenntnisse. Versuche, sie nicht zu bewerten, sondern einfach wahrzunehmen. Du wirst merken: Stille schenkt mehr, als sie nimmt.
Deine Impulsfrage:
„Wann hast du das letzte Mal bewusst Stille zugelassen – und was hat sie dir gezeigt?“
Oder
„Welche Gefühle tauchen bei dir auf, wenn es still wird – und was könnten sie dir sagen wollen?“
oder
„Wie könntest du die Stille heute als kleine Einladung an dich selbst gestalten – statt als Bedrohung?“
Anleitung: Der Sonnengruß (Surya Namaskar)
Wichtig: Übe barfuß, auf einer rutschfesten Matte. Atme ruhig und gleichmäßig durch die Nase. Jede Bewegung folgt deinem Atemrhythmus.
- Ausgangsposition – Berghaltung (Tadasana)
- Stelle dich aufrecht hin, Füße zusammen.
- Hände vor der Brust aneinanderlegen (Namaste-Haltung).
- Atme bewusst ein und aus, richte dich innerlich aus.
- Einatmen – Arme heben
- Hebe die Arme weit nach oben, strecke dich sanft zurück (leichte Rückbeuge).
- Brustkorb öffnet sich, Blick nach oben.
- Ausatmen – Vorbeuge
- Beuge dich nach vorn, Hände neben die Füße (oder zu den Schienbeinen, wenn du nicht so tief kommst).
- Kopf entspannt hängen lassen.
- Einatmen – Halbe Vorbeuge
- Rücken lang machen, Hände an Schienbeinen oder auf den Boden.
- Blick nach vorn, Wirbelsäule gestreckt.
- Ausatmen – Brettposition
- Hände aufsetzen, mit beiden Füßen zurücktreten.
- Körper bildet eine Linie, Bauch aktiv.
- Absenken – Knie, Brust & Kinn (oder Liegestütz)
- Lege Knie, Brust und Kinn sanft am Boden ab (Becken bleibt oben).
- Alternativ: Ganzes Absenken in Bauchlage.
- Einatmen – Kobra (Bhujangasana)
- Brust hebt sich, Hände stützen leicht.
- Schultern zurückrollen, Blick nach oben.
- Ausatmen – Herabschauender Hund (Adho Mukha Svanasana)
- Gesäß nach oben schieben, Körper bildet ein umgedrehtes „V“.
- Hände fest am Boden, Fersen sinken Richtung Matte.
- Einatmen – Vorwärtsschritt
- Mit einem Bein nach vorn treten (zwischen die Hände), dann das zweite Bein nachholen.
- Rücken lang machen (halbe Vorbeuge).
- Ausatmen – Ganze Vorbeuge
- Wieder tief nach unten beugen, Kopf hängen lassen.
- Einatmen – Aufrichten
- Arme weit über die Seiten nach oben führen, leichte Rückbeuge.
- Brust öffnen, Blick nach oben.
- Ausatmen – Hände vors Herz
- Zurück in die Berghaltung, Hände im Namaste.
- Ein Moment der Ruhe, Atem spüren.
Eine Runde ist geschafft!
- Wiederhole diese Abfolge 3–12 Mal – je nach deiner Kraft und Zeit.
- Starte langsam und steigere dich sanft.
