Kleine Rezepte aus der Natur

Hinweis von Herzen

Die Natur hat uns viele Schätze geschenkt – und doch ist jeder Mensch einzigartig. Die Rezepte, die ich hier teile, sind als liebevolle Unterstützung gedacht, nicht als Ersatz für ärztliche Begleitung.

Nimm dir, was dir gut tut – achtsam, liebevoll und im Vertrauen auf deine innere Stimme.
Rezepte aus der Hausapotheke

Manche Schätze liegen direkt vor unserer Nase – im Teeglas, in der Küche, im Garten.

Die Rezepte, die du hier findest, sind selbst erprobt, oft genutzt und für gut befunden. Sie stammen aus der traditionellen Haus- und Kräuterheilkunde, die schon Generationen begleitet hat.

Ich teile sie, weil sie mir selbst und meiner Familie immer wieder gutgetan haben – sanft, wirksam und mit viel Liebe ausgewählt.

Vielleicht findest du auch hier dein neues Lieblingsritual bei Erkältung, ein wohltuendes Hausmittel für deine Kinder oder einfach eine Tasse Kräutertee, die dich stärkt und wärmt.

Alles, was ich hier empfehle, tue ich aus Erfahrung – und mit der Einladung, achtsam zu spüren, was dir gut tut.

Die vorgestellten Kräuter und Rezepte stammen aus der traditionellen Pflanzenheilkunde. Sie dienen der allgemeinen Unterstützung von Wohlbefinden und ersetzen keine ärztliche Diagnose oder Behandlung.

  • Schwangere, Stillende, Kinder und Menschen mit chronischen Erkrankungen oder Dauermedikation sollten Heilpflanzen nur nach Rücksprache mit Arzt oder Heilpraktiker anwenden.
  • Einige Kräuter können Wechselwirkungen mit Medikamenten haben oder in bestimmten Situationen ungeeignet sein.
  • Bei anhaltenden Beschwerden, Fieber oder starken Schmerzen ist ärztlicher Rat erforderlich.

Mein Lieblings- Hustentee …..sehr effektiv!!

Lässt sich gut auf Vorrat mischen .
Mische den Tee zu gleichen Teilen aus:
Eberraute
Bibernelle
Thymian
Kamille
Spitzwegerich
Cistrose
Fenchel
Salbei
Linde

Wirkung der Kräuter

  • Eberraute – auswurffördernd, antibakteriell, stärkt die Abwehr
  • Bibernelle – traditionell bei Husten und Heiserkeit, schleimlösend
  • Thymian – stark antibakteriell, krampflösend, löst festsitzenden Schleim
  • Kamille – entzündungshemmend, beruhigt Schleimhäute
  • Spitzwegerich – reizlindernd, schleimhautschützend, gut bei Reizhusten
  • Cistrose – antiviral, antioxidativ, stärkt das Immunsystem
  • Fenchel – schleimlösend, krampflösend, erleichtert das Abhusten
  • Salbei – antibakteriell, adstringierend, lindert Halsentzündung
  • Linde – schweißtreibend, fiebersenkend, beruhigend

Wann nicht empfohlen?

  • Schwangerschaft & Stillzeit:
    • Salbei → kann Milchfluss hemmen.
    • Thymian & Eberraute → in hoher Dosierung nicht empfohlen.
  • Kinder:
    • Unter 1 Jahr → kein Honig zum Süßen!
    • Salbei nur in kleinen Mengen.
  • Blutdruck-Probleme:
    • Linde → kann bei niedrigem Blutdruck verstärken.
  • Allergien:
    • Kamille → Vorsicht bei Korbblütler-Allergie.
  • Zubereitung

    • 1–2 TL der Teemischung pro Tasse (ca. 200 ml)
    • mit kochendem Wasser übergießen
    • 8–10 Minuten zugedeckt ziehen lassen
    • abseihen und warm trinken

    Anwendung

    • 2–4 Tassen täglich, am besten warm und schluckweise trinken
    • Bei starkem Halsweh auch als Gurgellösung geeignet (stärkerer Aufguss, lauwarm)
    • Kann über mehrere Tage getrunken werden, bis die Symptome abklingen

Ansonsten ist die Mischung für Erwachsene und ältere Kinder sehr wohltuend – vor allem bei Husten, Heiserkeit und Halsschmerzen.

Hustenzucker selbst gemacht – sehr effektiv !!

2g Malenblüten
1g Anissamen
1g Engelwurz           
2g Eibischwurzel
1g Fenchelsamen
2g Quendelkraut
1g Ysopkraut
90g Zucker

 

Wirkung der Kräuter

  • Malvenblüten – reizlindernd, schleimhautschützend, sehr mild → gut bei Reizhusten, Halsentzündung
  • Anissamen – auswurffördernd, krampflösend → löst Husten, lindert Blähungen
  • Engelwurz (Angelikawurzel) – verdauungsfördernd, krampflösend, leicht antibakteriell → traditionell gegen Husten und Magenbeschwerden
  • Eibischwurzel – reich an Schleimstoffen, schützend und beruhigend → lindert Reizhusten, Halsweh, Gastritis
  • Fenchelsamen – schleimlösend, krampflösend, verdauungsfreundlich → bei Husten, Bronchitis, Blähungen
  • Quendelkraut (wilder Thymian) – antibakteriell, auswurffördernd, kräftigend → bei Erkältung und Husten
  • Ysopkraut – auswurffördernd, antiseptisch, tonisierend → bei Husten, Heiserkeit

Wann nicht empfohlen?

  • Schwangerschaft:
    • Engelwurz → kann die Gebärmutter anregen, deshalb meiden.
    • Ysop und Quendel (wie Thymian) in größeren Mengen vermeiden.
  • Kinder:
    • In kleinen Mengen als Tee oder Sirup meist gut verträglich, aber unter 1 Jahr keinen Zucker- oder Honigsirup geben.
  • Allergien:
    • Vorsicht bei Doldenblütler-Allergie (Fenchel, Anis, Engelwurz).
    • Mehrmals täglich einen Teelöffel langsam auf der Zunge zergehen lassen.
    • Das Pulver legt sich wie ein schützender Film auf Hals- und Rachenschleimhäute, beruhigt Reizungen und befreit die Atemwege.

      Zubereitung

      • Alle Kräuter fein mahlen.
      • Grobe Reste durchsieben, damit ein feines Pulver entsteht.
      • Mit dem Zucker sorgfältig vermischen.
      • In einem luftdichten Glas aufbewahren.

      Anwendung

      • Mehrmals täglich einen Teelöffel langsam auf der Zunge zergehen lassen.
      • Das Pulver legt sich wie ein schützender Film auf Hals- und Rachenschleimhäute, beruhigt Reizungen und befreit die Atemwege.
      • Insgesamt eine sehr wohltuende Mischung, die Reizhusten lindert, den Schleim löst und beruhigt.

 

Inhalation – sehr effektiv bei Hustenreiz !!

Zutaten

  • 1 EL Salbeiblätter
  • 1 EL Thymian
  • 1 EL Kamillenblüten
  • 1 Zwiebel (in grobe Stücke geschnitten)
  • 1 TL Salz
  • ca. 1 Liter Wasser

Zubereitung

  1. Wasser zum Kochen bringen.
  2. Kräuter, Zwiebelstücke und Salz zugeben.
  3. Kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen.

Anwendungsmöglichkeiten

  1. Klassische Inhalation (für Erwachsene & größere Kinder)
  • Den heißen Topf auf eine stabile Unterlage stellen.
  • Kopf über den Dampf beugen, mit einem Handtuch abdecken.
  • 10–15 Minuten inhalieren.
    Vorsicht: Dampf nicht zu hei
    ß einatmen, Verbrühungsgefahr!
  1. Für Kinder (sicherere Varianten)
  • Den Sud abseihen und in ein Inhaliergerät füllen → so kann das Kind sanft und ungefährlich inhalieren.
  • Alternativ den heißen Topf ins Kinderzimmer stellen (außer Reichweite!) → die ätherischen Dämpfe verteilen sich im Raum und erleichtern die Atmung.

Wirkung

  • Salbei – antibakteriell, entzündungshemmend, lindert Halsreizungen
  • Thymian – antibakteriell, krampflösend, löst Schleim
  • Kamille – beruhigt Schleimhäute, entzündungshemmend
  • Zwiebel – antibakteriell, schleimlösend, stärkt die Abwehr
  • Salz – befeuchtet und reinigt die Atemwege
  • Zusammengenommen: nimmt schnell den Hustenreiz, wirkt heilend und wohltuend auf Bronchien und Lunge.

Geeignet für

  • Erwachsene & Kinder ab ca. 6 Jahren: klassische Inhalation über dem Topf.
  • Babys & Kleinkinder unter 2 Jahren: nur die Raumluft-Methode (Topf ins Zimmer stellen) niemals direkt inhalieren lassen (Verbrühungsgefahr!) oder über das Inhaliergerät

Hinweise

  • Immer Temperatur prüfen, bevor Kinder inhalieren.
  • Nicht anwenden bei schweren Asthmaanfällen (Gefahr von Bronchospasmus).
  • Der Sud hält sich abgeseiht einige Tage im Kühlschrank und kann erneut erwärmt oder ins Inhaliergerät gegeben werden.

 

Schnupfen-Tee – sehr effektiv !!

Zutaten (gleiche Teile):
Lässt sich gut auf Vorrat mischen

Thymian · Salbei · Zitronenmelisse · Rosmarin · Lavendel · Pfefferminz · Lorbeer · Cistrose

Wirkung der Kräuter

  • Thymian – stark antibakteriell, auswurffördernd, löst festsitzenden Schleim
  • Salbei – antibakteriell, adstringierend, lindert Halsweh und Rachenentzündung
  • Zitronenmelisse – beruhigend, antiviral, stärkt die Nerven bei Erkältungsschwäche
  • Rosmarin – anregend, durchblutungsfördernd, stärkt den Kreislauf
  • Lavendel – entspannend, entzündungshemmend, beruhigt die Schleimhäute
  • Pfefferminze – kühlend, befreiend, wirkt schleimlösend bei verstopfter Nase
  • Lorbeer – antibakteriell, auswurffördernd, traditionell gegen Erkältung
  • Cistrose – stark antiviral, antioxidativ, immunstärkend

Wann nicht empfohlen?

  • Schwangerschaft:
    • Salbei (hemmt Milchfluss, wehenfördernd bei hoher Dosis).
    • Rosmarin in großen Mengen meiden (anregend, wehenfördernd).
    • Thymian und Lorbeer nur in kleinen Mengen.
  • Stillzeit:
    • Salbei kann Milchfluss hemmen.
  • Kinder:
    • Pfefferminze → Vorsicht bei Kleinkindern unter 3 Jahren (ätherische Öle können Atemreizungen verursachen).
  • Kreislaufschwäche / Bluthochdruck:
    • Rosmarin → kann Blutdruck anregen.
  • Menschen mit Allergien:
    • Vorsicht bei Lippenblütler-Allergie (Thymian, Rosmarin, Salbei, Melisse, Pfefferminze, Lavendel).
  • Zubereitung

    • 1–2 TL der Teemischung pro Tasse (ca. 200 ml)
    • mit kochendem Wasser übergießen
    • 8–10 Minuten zugedeckt ziehen lassen
    • abseihen und warm trinken

    Anwendung

    • 2–4 Tassen täglich trinken, am besten warm und schluckweise
    • Auch geeignet zum Gurgeln (bei Halsweh) → Tee etwas stärker zubereiten
    • Für eine Inhalation: 2 EL Mischung mit 500 ml heißem Wasser übergießen und den Dampf vorsichtig einatmen (nicht für Kinder unter 6 Jahren)

     Insgesamt eine kräftigende Mischung, ideal bei Schnupfen, verstopfter Nase, allgemeiner Erkältungsschwäche.

Die Klassiker unter den Rezepten für Hustensaft aus Zwiebeln werden entweder mit Honig oder mit Zucker hergestellt

Honig eignet sich besser, weil er zusätzlich eine entzündungshemmende und antibakterielle Wirkung hat.
Der scharfe Geruch von Zwiebeln ist zwar unangenehm, allerdings hat er eine positive Wirkung auf die Lungenfunktion. Denn die ätherischen Öle der Zwiebel wirken schleimlösend, desinfizierend und anti-entzündlich.

Zutaten:
1-2 Zwiebeln
4-6 Eßl. Zucker oder Honig
1 Schraubglas


Die Zubereitung des Zwiebelsaftes ist kinderleicht. Schneidet einfach die Zwiebeln in grobe Würfel, gebt sie in ein Schraubglas und bedeckt die Zwiebelwürfel dann mit dem Zucker/Honig

Die Zwiebel-Zucker-Mischung wird dann für einige Stunden in den Kühlschrank gestellt (über Nacht) so dass sich der Zwiebelsaft bilden kann. Zwischendurch sollte das Glas immer mal wieder geschüttelt werden, damit sich der Zucker richtig auflöst.

Wichtiger Tipp: Das Gefäß mit dem Zwiebelsaft sollte gut verschlossen werden, damit die wertvollen Inhaltsstoffe nicht verloren gehen.

Wenn sich nach einigen Stunden der Zwiebelsaft am Boden abgesetzt hat, kann man ihn mit Hilfe eines kleinen Siebes in einem extra Gefäß auffangen.

Wie oft nimmt man Zwiebelsaft gegen Husten?

 

Bei akutem Reizhusten stündlich einen Esslöffel voll Zwiebelsaft nehmen, ansonsten 3 x täglich – dies ist auch für Kinder meist ein guter Wert.
Kleinere Kinder bekommen einen Teellöffel voll.

Besonders abends vor dem Schlafen wirkt der selbstgemachte Zwiebelhustensaft Wunder, da der Reizhusten meist beim Liegen im Bett besonders schlimm wird.

Wie lange hält sich der Zwiebelhustensaft?

Der Zwiebelhustensaft hält sich aufgrund des hohen Zuckergehalts mehrere Wochen im Kühlschrank. (Mit großer Wahrscheinlichkeit ist er aber vorher aufgebraucht)

Der Saft wird am besten im Kühlschrank aufbewahrt, da er bei Zimmertemperatur zu riechen anfängt.

Ernährung – Meine Quintessenz: Kraftvoll und gesund bleiben!

In dem Buch „Kraftvoll und gesund bleiben! Sicher länger leben!“ von Friedrich-Karl Sandmann und Prof. Dr. Andreas Michalsen wird ein einfacher, aber wirkungsvoller Ansatz beschrieben:

Vielfalt statt Einseitigkeit.
Die Empfehlung lautet, pro Woche etwa 30 verschiedene Lebensmittel zu essen.

Warum?

  • Jede Pflanze bringt ihre eigenen Vitamine, Mineralstoffe und sekundären Pflanzenstoffe mit.
  • Vielfalt im Speiseplan unterstützt eine gesunde Darmflora und damit auch das Immunsystem.
  • Bunte Abwechslung beugt Mangelerscheinungen vor und macht die Ernährung lebendig und genussvoll.

Schon kleine Portionen zählen mit – eine Handvoll Beeren, ein Löffel Hülsenfrüchte oder eine neue Gemüsesorte bringen Vielfalt auf den Teller.

 

 

 

Holunderblüten-Tee
(schweißtreibend bei Fieber)

  • 2 TL Holunderblüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen
  • 10 Minuten ziehen lassen
  • heiß trinken, gut zudecken und schwitzen lassen

. Reizhusten- & Halswohl-Tee

  • 2 Teile Eibischwurzel (als Kaltauszug ansetzen)
  • 2 Teile Malvenblüten
  • 1 Teil Salbei
  • Eibisch getrennt kalt ziehen lassen, dann mit den anderen Kräutern mischen. Schluckweise trinken.
  • Salbei: in Schwangerschaft und Stillzeit nur in kleinen Mengen, da er Milchfluss hemmen kann.
  • Eibisch & Malve: sehr mild, auch für Kinder geeignet.
  • Guter Kindertee 

Erkältungs-Schwitztee (bei Fieber & Grippe)

  • 2 Teile Holunderblüten 
  • 2 Teile Lindenblüten 
  • 1 Teil Hibiskus
  • heiß trinken, danach ins Bett legen und schwitzen.
  • Holunder: gut verträglich, wirkt schweißtreibend.
  • Linde: ebenfalls sehr mild, für Kinder geeignet.
  • Hibiskus: kann Blutdruck senken → Vorsicht bei niedrigem Blutdruck oder gleichzeitiger Einnahme von Blutdrucksenkern.
    Nicht für Kleinkinder unter 1 Jahr, sonst gut verträglich.

Magen-Ruhe-Mischung

  • 1 Teil Kümmel
  • 1 Teil Fenchel
  • 1 Teil Anis
  • bewährt auch für Kinder.
  • 1 TL pro Tasse, 10 Min. ziehen lassen.
  • Sehr mild, klassischer Kindertee.
  • Anis kann in seltenen Fällen Allergien auslösen.
  • Für Schwangere & Stillende geeignet.

. Herz- & Nerventee

  • 2 Teile Herzgespannkraut
  • 2 Teile Weißdornblätter
  • 1 Teil Baldrianwurzel
  • beruhigt Herz und Nerven. Abends trinken.
  • Herzgespann: wirkt leicht blutdrucksenkend → nicht bei niedrigem Blutdruck.
  • Baldrian: verstärkt die Wirkung von Schlaf-/Beruhigungsmitteln.
  • Nicht für Kinder.
  • Für Erwachsene, aber Schwangere meiden.

. Haut- & Stoffwechseltee

  • 2 Teile Klettenwurzel
  • 2 Teile Stiefmütterchen
  • 1 Teil Ackerschachtelhalm
  • 1 Teil Ringelblumenblüten
  • stoffwechselanregend & hautklärend. 2–3 Tassen über den Tag verteilt.
  • Ackerschachtelhalm: Vorsicht bei Nierenleiden.
  • Ringelblume: kann selten Allergien (v. a. bei Korbblütler-Allergie) auslösen.
  • Für Erwachsene geeignet, in Schwangerschaft nur nach Rücksprache.

Kräftigungs-Tee (Immunstärkung)

  • 2 Teile Cistrose
  • 1 Teil Mistel
  • 1 Teil Rosmarin
  • stärkt das Immunsystem und gibt Kraft.
  • Morgens oder tagsüber trinken (Rosmarin nicht abends).
  • Mistel: nicht in der Schwangerschaft und Stillzeit anwenden; kann Blutdruck senken.
  • Rosmarin: anregend, nicht abends trinken; in Schwangerschaft in Teemenge unproblematisch, aber nicht hochdosiert.
  • Cistrose: sehr gut verträglich.
  • Für Erwachsene geeignet, nicht für Kinder unter 12 Jahren.

Gefäße reinigen und Cholesterin senken

30 Knoblauchzehen → zerkleinern

5-6 (Bio) Zitronen → zerkleinern

1 cm Ingwer → zerkleinern

1 Teelöffel Kurkuma

Messerspitze Schwarzer Pfeffer

 

Alles zusammen in einem Liter Wasser kochen lassen, pürrieren, in eine Flasche füllen und 2x täglich ein Schnapspinneken voll davon trinken.

Diese Kur sollte über 4 Wochen gemacht werden

Gurgellösung bei Halsweh

  • 1 TL Salbeiblätter
  • 1 TL Odermenning
  • 1 TL Brombeerblätter
  • mit 200 ml heißem Wasser übergießen, 10 Minuten ziehen lassen
  • abkühlen lassen, dann mehrmals täglich gurgeln
  • adstringierend, entzündungshemmend

Eichenrinde

Sehr hilfreich bei Bindehautentzündung 

1 Teel. Eichenrinde auf einen kleinen Becher mit kochendem Wasser übergießen

10 min ziehen lassen

(Hält sich im Kühlschrank in einem Schraubglas einige Tage lang)

Mit einer Pipette mehrmals täglich in beide Augen tropfen ( je ein Tropfen) bitte etwas in ein Pipettenfläschen geben und bei  Raumtemperatur aufbewahren und verabreichen

 

 

 

 

Heidelbeer-Tee

3 EL zerdrückte, getrocknete Heidelbeeren mit ¼ l Wasser 10 Minuten kochen – so werden die Gerbstoffe gelöst.

Für Säuglinge 1 TL auf ¼ l Wasser,

Für Kleinkinder bis zu 4 Jahren 1 EL auf ¼ l Wasser.

 Mehrmals täglich 1 Tasse bei Durchfall.

 

Cistrosentee (Immun- und Halsschutz)

  • 1–2 TL Cistrosen-Kraut mit 250 ml heißem Wasser übergießen
  • 5–8 Minuten ziehen lassen
  • warm trinken oder als Gurgellösung verwenden
  • stärkt das Immunsystem, beruhigt Hals und Rachen

Eberraute-Inhalation (bei Husten & Bronchitis)

  • 2 TL getrocknete Eberraute mit 500 ml heißem Wasser übergießen
  • Kopf über die Schüssel halten, mit Handtuch abdecken
  • 10 Minuten inhalieren
  • wirkt auswurffördernd, löst zähen Schleim

Hustentee-Mischung                              (klassisch, schleimlösend)

  • 2 Teile Thymian
  • 2 Teile Anis
  • 2 Teile Fenchel
  • 1 Teil Schlüsselblumenblüten
  • 1 Teil Eibischwurzel (als Kaltauszug extra ansetzen und beimischen)
  • 1 TL pro Tasse, 10 Minuten ziehen lassen – 3–5x täglich warm trinken
  • Thymian: in normalen Teemengen unproblematisch, aber nicht dauerhaft hochdosiert in der Schwangerschaft.
  • Schlüsselblume: kann bei empfindlichen Menschen Hautreizungen oder Allergien auslösen.
  • Für Kinder ab 1 Jahr geeignet (Anis/Fenchel sehr mild).

Zwiebelsäckchen bei Ohrenschmerzen

 

1 Zwiebel klein hacken, in einem Tuch leicht erwärmen (über Wasserdampf). Warmes Säckchen ans betroffene Ohr legen und mit einem Stirnband fixieren

.

Wirkung: Wirkt schmerzlindernd, entzündungshemmend, antibakteriell.

Kartoffelwickel bei Husten

(besonders für Kinder geeignet)

Zubereitung

  • 3–4 Kartoffeln weich kochen (mit Schale).
  • Noch heiß in ein sauberes Tuch legen und vorsichtig zerdrücken, bis ein weicher Brei entsteht.
  • Das Tuch einschlagen, so dass keine Kartoffelstückchen herausfallen.
  • Temperatur prüfen (der Wickel soll angenehm warm sein, nicht brennend heiß!).

Anwendung

  • Den warmen Wickel auf die Brust (bei Husten) oder auf den Rücken legen.
  • Mit einem zweiten Tuch oder Schal fixieren.
  • Dauer: etwa 20–30 Minuten wirken lassen, solange es angenehm warm bleibt.
  • Danach das Kind warm zudecken und noch etwas ruhen lassen.

Wirkung

  • Die gespeicherte Wärme der Kartoffeln dringt tief ins Gewebe.
  • Das löst Schleim in den Bronchien, fördert die Durchblutung und entspannt die Atemwege.
  • Wirkt beruhigend und erleichtert das Abhusten.

Hinweis

  • Vor dem Auflegen immer an der eigenen Haut testen → Gefahr von Verbrennungen!
  • Nicht anwenden bei offenen Hautstellen, Fieber oder akuten Entzündungen im Brustbereich.

 

Zwiebel – altes Hausmittel bei Erkältung & Co.

Zutaten

  • 1 Zwiebel
  • Baumwolltuch oder Mullwindel
  • Gummiband oder Schnur
  • Dicke, warme Socken (für Zwiebelsocken)

Zubereitung

  1. Zwiebel klein würfeln.
  2. In ein Baumwolltuch geben und zu einem Säckchen binden (mit Gummiband oder Schnur fixieren).
  3. Das Säckchen vorsichtig erwärmen (z. B. auf der Heizung, der Mikrowelle oder kurz über Wasserdampf).

Achtung: Zwiebelstücke werden sehr schnell heiß Temperatur unbedingt prüfen!

Anwendungsmöglichkeiten

  1. Zwiebelsäckchen (Inhalation & lokale Anwendung)
    Besonders für Säuglinge und Kleinkinder geeignet
  • Bei Schnupfen: Das warme Säckchen ins Bett legen, in Kopfnähe. Der Duft der Zwiebel wirkt befreiend auf die Nase.
  • Bei Ohrenschmerzen: Das warme Säckchen direkt vors Ohr legen (nicht ins Ohr!). Sanft wärmend und schmerzlindernd.
  • Bei Erkältungskopfschmerz: Das Säckchen neben das Kopfkissen legen – die ätherischen Dämpfe wirken befreiend.
  1. Zwiebelsocken (besonders für Kinder)
  • Das warme Zwiebelsäckchen unter die Fußsohlen legen.
  • Mit dicken, warmen Socken fixieren.
  • Dauer: 3–4 Stunden oder auch über Nacht, solange Wickel und Füße warm bleiben.
    Die Wirkstoffe der Zwiebel werden über die Haut aufgenommen und wirken im ganzen Körper.

 

Wirkung

  • Ätherische Öle & Schwefelverbindungen: antibakteriell, schleimlösend, entzündungshemmend
  • Durchblutungsfördernd: fördert Wärmegefühl und Stoffwechsel
  • Sekretlösend: befreit die Atemwege, erleichtert das Abhusten
  • Schmerzlindernd: vor allem bei Ohrenschmerzen und Erkältungskopfschmerz

Geeignet für

  • Ab ca. 6 Monaten: Zwiebelsocken sind bewährt bei Kindern mit Schnupfen, Erkältung, Fieber, Ohrenschmerzen, beginnender Blasenentzündung oder Zahnungsbeschwerden (immer begleitend zu ärztlicher Therapie).
  • Für Erwachsene genauso hilfreich bei Schnupfen, Bronchitis oder Erkältung.

Hinweise

  • Nicht direkt auf die Haut legen → Haut kann gereizt reagieren. Immer Tuch dazwischen.
  • Nicht anwenden bei offenen Wunden oder Hautreizungen.
  • Begleitend: ersetzt keine ärztliche Behandlung, kann aber wunderbar unterstützen.

 

 

Rettichhustensaft

Zubereitung

  • Einen schwarzen Rettich kegelförmig aushöhlen.
  • Den Hohlraum mit Honig oder Kandiszucker füllen.
  • Auf einen Teller stellen und mehrere Stunden (am besten über Nacht) ziehen lassen.
  • Es bildet sich ein süß-scharfer Sirup, der löffelweise eingenommen wird.
  • Trick: Bohrt man ein kleines Loch in den Boden, tropft der Sirup langsam heraus – das Auffangen ist dann noch einfacher.

Anwendung

  • Bei verschleimtem Husten teelöffelweise einnehmen.
  • Dosierung: ca. 5–10 Teelöffel pro Tag.
  • Auch für Kinder geeignet (ab 1 Jahr, wegen Honig).

Wirkung

  • Schleimlösend & auswurffördernd → die scharfen Senfölglykoside im Rettich wirken reizend auf die Bronchien und regen das Abhusten an.
  • Antibakteriell & desinfizierend → die ätherischen Senföle hemmen das Wachstum von Bakterien.
  • Krampflösend → beruhigt die Bronchialmuskulatur und lindert Hustenanfälle.
  • Immunstärkend durch sekundäre Pflanzenstoffe und Vitamine.

Nebenwirkungen & Hinweise

  • Magenempfindliche Menschen: Rettich kann Sodbrennen oder Magenschmerzen auslösen.
  • Gallen- oder Nierensteine: besser vermeiden, da Senföle den Stoffwechsel stark anregen können.
  • Kleine Kinder: erst ab 1 Jahr (wegen Honig) – für Jüngere kann man Kandiszucker verwenden.
  • Allergien: selten, aber möglich bei Kreuzblütler-Allergie (Rettich gehört dazu).

Insgesamt ist Rettichsirup ein kraftvolles Hausmittel, das schnell Wirkung zeigt, aber nicht übermäßig lange oder in sehr großen Mengen angewendet werden sollte.

Thymian

 bei Bronchitis, Keuchhusten und bei Katarrhen der oberen Luftwege

Anwendung

Als Tee: 1 Teelöffel pro Tasse mit kochendem Wasser übergießen, 20 min abgedeckt ziehen lassen, absieben und 3 Tassen pro Tag trinken.

 Kur über 6-8 Wochen.

Als Badezusatz: 500 g mit 4 l kochendem Wasser übergießen, 10 min stehen lassen, absieben und ins Badewasser gießen.

Achtung! Thymian nicht in großen Mengen während der Schwangerschaft verwenden

Molkebad bei trockener Haut

Molke ist das einzige basische Milchprodukt. Wenn wir die Molke trinken, gibt sie uns hochwertiges Eiweiß in leicht verdaulicher Form,aus dem wir gut Muskeln aufbauen können.

Beim Baden in Molke bildet sich ein dünner Eiweißfilm auf der Haut , der im Winter Feuchtigkeit bindet und belebt.

Anwendung:

Das Molkepulver im Badewasser auflösen und ein Vollbad nehmen.

Kurzes antrocknen des Molkenfilms auf der Haut nach dem Bad verstärkt die Wirkung.

 Wer frische Molke vom Bauern oder der Käserei bekommt, sollte dies nutzen

 

Erkältungsbad (wärmend, befreiend)

  • 2 EL Rosmarin
  • 2 EL Thymian
  • 2 EL Salbei
  • in 1 Liter Wasser 15 Minuten köcheln lassen, absieben, dem Badewasser zugeben
  • durchwärmt, befreit die Atemwege, stärkt den Kreislauf